Schlachtpferde

Jedes Jahr finden in Deutschland bis zu 20.000 Pferde ihr Ende beim Pferdemetzger. Die meisten von ihnen sind ausgediente Reit‑ und Arbeitstiere, doch auch gesunde Fohlen werden zur Fleischgewinnung getötet. Ein hohes Zuchtideal in der Haflinger‑ und Norikerzucht sorgt dafür, dass bis zu 90 % der Fohlen sterben müssen‑ meist in den Schlachthöfen von Österreich und besonders Italien, wo ihr Fleisch noch immer als Delikatesse gilt. In ihrem kurzen Leben haben viele der Tiere einen Sommer lang als niedliche Touristenattraktion herhalten müssen, bevor sie im Herbst auf Viehmärkten verkauft werden und ihre letzte Reise in engen, überfüllten Viehtransporten antreten müssen.

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